Wer die Revival Tour einmal live gesehen hat, wartet von Jahr zu Jahr geduldig auf ihre Rückkehr: Was Hot Water Music-Frontmann Chuck Ragan und seine Kollegen aus diversen Punk- und Independent-Bands da jedes Jahr auf die Beine stellen, lässt einen in Ehrfurcht erstarren. Wie es auf der Revival Tour backstage zugeht, kann man jetzt in einem Revival Tour-Tour-Diary sehen.

Chuck Ragan ist ein sehr sympathischer Mensch. Als Frontmann von Hot Water Music kennt man wohl eher seine reibeisenartige Stimme, doch seit fünf Jahren treibt er ein hehres Projekt an: Er hat die Revival-Tour ins Leben gerufen. Seit 2008 ist das „acoustic collaborative showcase of today’s Americana, Folk and Independent Movement“  regelmäßig in den USA und Europa unterwegs. Ragans Songs und die seiner mitwirkenden Musikerkollegen werden in Akustikversionen wiedergegeben und nachdem sie alle (u.a. Dave Hause, Rocky Votolato, Cory Brannon, Frank Turner, Jay Malinowski vom Bedouin Soundclash, Brian Fallon von The Gaslight Anthem, Dan Andriano vom Alkaline Trio) exzellente Schreiberlinge sind, kann nur gutes dabei rauskommen. Begleitet werden die vier bis sechs Hauptakteure meistens von Jon Gaunt an der Geige, ein paar Background-Fiedlern und Banjospielerm und natürlich von den Kollegen.

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Aber was macht die Revival-Tour für die routinierten Musiker so besonders? Chuck Ragan erklärt es dem Rolling Stone so: „Revival is always different, always a learning experience and always exhilarating. We all realize why we’re there and find a moment in time where we leave our troubles at the door [and] to find something in common with strangers.“ Was er und seine Mitstreiter da bei jeder Show abliefern, sieht immer nach einer Gruppe enger Freunde aus, die unglaublich viel Spaß an dem hat, was sie gerade tut. Aber seht selbst: So geht’s zu auf Tour mit Chuck Ragan & Co.!

Foto: Mirko Gläser (Revival Tour 2012 in Hamburg. v.l.n.r.: Rocky Votolato, Emily Barker, Chuck Ragan, Cory Brannon, Jay Malinowski)