Jaja, der Tatort, und überhaupt wer geht denn sonntags auf ein Konzert? Nur Irre und Studenten. Pah, mitnichten. Man muss die guten Shows feiern, wie sie fallen, also hoch mit den Ärschen und ab ins Feierwerk zu einer Runde erfrischendem, skandinavischen Krawall. Honningbarna aus Kristiansand rumpeln euch beherzt aus dem Wochenende und Alex „Borowski“ Milberg kann dann diesmal allein in der Gegend herumermitteln. Damit die Entscheidung noch leichter fällt, verlosen wir hier im Blitzmodus auch noch 1 x 2 Gästelistenplätze. 

Honningbarna-OleBSteinsvik

Ich hab ja mit dem Tatort so gar nichts am Hut, aber selbst wenn, ein gutes Konzert muss doch immer noch Vorrang haben. Am Sonntag ganz klar der Fall, denn da laden Honningbarna aus dem norwegischen Kristiansand ins Feierwerk. Das Quintett macht Hardcore-Punk(rock) und den macht es verdammt gut.
Die Musik fetzt ordentlich und die Live-Energie steht dem in nichts nach, davon kann man sich in diversen Videos überzeugen. Da wirds ordentlich dampfen unter der niedrigen Decke des Sunny Red. Klingt alles angenehm nach Refused, nur eben auf norwegisch. Aber ob jetzt Dennis Lyxzén auf englisch plärrt oder Edvard Valberg auf norwegisch, einen großen Unterschied macht das an der Verständnisfront eh nicht. Zur klassischen Rockbandbesetzung (Schlagzeug, Bass, 2x Gitarre) schrubbt Valberg hier und da auch noch das Cello. Gerne im adretten V-Ausschnitt-Pullover. Teufelskerl!
Klingt schon ein bisschen irre, aber auch saufett. “Fuck Kunst (dans dans)” ist übrigens ein Smash-Hit und für ihr Video zu “Prinser av Sarajevo” sind sie nach Kabul geflogen um die lokale Skateboardschule Skateistan (!!!) und die Kids dort zu unterstützen. Gute Jungs!

In ihren vergleichsweise jungen Jahren waren die Herren auch schon recht umtriebig und haben bereits drei Alben plus EPs und unzählige Singles am Start. Dabei wurde mit Produzenten gearbeitet, die auch schon skandinavischen Hit-Maschinen wie The Hives, The (International) Noise Conspiracy oder eben Refused unter die Arme gegriffen haben. Das aktuelle Werk namens „Opp de nye blanke“ ist Ende Januar erschienen. Auch den norwegischen Echo haben Honningbarna, was übrigens „Honigkinder“ heißt, schon gewonnen. Da schau her, da oben ist die Welt halt noch in Ordnung. Davon können wir mit Dauerabräumerin Helene Fischer nur träumen…

Also, ihr wisst alles, was ihr wissen müsst um den Sonntag abend umzuplanen. Einlass ist um 19:00 Uhr, Beginn um 20:00 Uhr, Support gibts in Form der dänischen (?) Förtress. Tickets gibts an der Abendkasse, oder für ein glückliches Duo hier bei uns. Denn wir haben 1 x 2 Gästelistenplätze für euch. Hurrääää!

Was ihr dafür tun müsst? Nicht viel: Ihr seid mindestens 18 Jahre alt, habt am 29. März Zeit und Bock auf eine geschmeidigen Musikabend-Slash Pogoparty im Sunny Red und hinterlasst uns mit eurer echten E-Mail-Adresse (weil wir euch ggf. über die kontaktieren) hier unter dem Beitrag einen Kommentar. Eure Daten werden weder gespeichert noch an andere weitergegeben, weil’s das nicht braucht. Teilnahmeschluss ist blitzverlosungstechnisch bedingt schon am morgigen 28. Februar 2015 um 18:00 Uhr, den glücklichen Gewinner benachrichtigen wir ebenfalls blitzmäßig. Wie immer entscheidet die Losfee und wir kontaktieren den Auserwählten per E-Mail. Bitte auch unbedingt das Spam-Fach checken, in letzter Zeit war der ein oder ander da etwas nachlässig und hat sich um seinen Gewinn gebracht. Wir wünschen Viel Glück!

 

Foto: Ole B. Steinsvik