Ihr habt Lust auf einen Abend mit einem außerordentlich guten Menschen, der auch noch schön singen kann und eine Message hat? – Dann nichts wie ab zu Chadwick Stokes!

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Chadwick Stokes ist das, was man gemeinhin positiv als „Hippie“ bezeichnet. Er engagiert sich in diversen sozialen Organisationen, er sieht ein klein wenig verlottert aus und er schafft mit seiner Musik ein „Good Feeling“, das einem ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Mit seinem Album „The Horse Comanche“ ist der Bostoner jetzt in Deutschland auf Tour.

Vielleicht kennt ihr Chadwick Stokes Urmston als Kopf der Bands Dispatch oder State Radio; beide sind in der Gegend rund um Boston beheimatet, unterscheiden sich allerdings in ihren Stilrichtungen: Dispatch macht eine Mischung aus Indie, Funk und Reaggae, State Radio hat sich im Alternative Rock einen Namen erspielt. Weil aber bekannterweise zwei Projekte nie genug sind, ist das Mastermind hinter Dispatch und State Radio, Chadwick Stokes, auch noch solo unterwegs. Hat er mit seinen Bands den New Yorker Central Park mehrfach ausverkauft, so spielt er allein in Wohnzimmern, in Zügen, auf Parkplätzen – und jetzt auf deutschen Bühnen.

Und wovon singt der Hippie auf seinem 2015er-Album jetzt? Mit einem Chor stimmt er eine Ode auf „Mother Maple“ an; die Erde, die in seinen Augen so viel mehr gibt, als wir Menschen brauchen. So, Flora ist damit schon einmal abgedeckt. In die Fauna verschlägt es Stokes bei „Dead Badger“, in dem er über einen toten Dachs die universelle Liebe definiert. Er singt vom Mädel seines Lebens, das er gern ständig wie einen Sitzgurt um die Hüften geschlungen hätte („I Want You Like A Seatbealt“). Letztendlich hört sich sein Album wie ein Reisetagebuch an: Er erzählt einfach Geschichten, die ihm auf seinen Roadtrips zu diesem Album passiert  oder auch nur eingefallen sind. Man bekommt einen ganz guten Eindruck davon, wer dieser Chadwick Stokes ist: Einer von den Guten.

Und wie klingt der gute Mensch jetzt? – Ehrlich? Wie ein Hippie. Er singt schön mit kurzem Moll von der Liebe („New Haven“), er hat einen Chor dabei („Mother Maple“), er schafft den Simon&Garfunkel-Groove („Horse Comanche“) ohne den Streit danach. Er kann schnelle und langsame Stücke, er kann sie allein und mit Band, Bläsern und Chor. Keine Ahnung, wie er das live rüberbringen will, aber das Album klingt wirklich ganz großartig.

Kann man ihm das alles glauben? Ich denke schon. Chadwick Stokes hat sich, wie oben angesprochen, nicht nur als multiambitionierter Musiker einen Namen gemacht, sondern auch als wirklicher Wohltäter: Er unterrichtete in Zimbabwe und hat daraufhin „The Elias Fund“ („Elias“ heißt auch einer seiner Songs) gegründet; die Organisation möchte Jugendlichen in Zimbabwe Bildung ermöglichen und gleichzeitig amerikanische Jugendliche auf ihre globale Verantwortung hinweisen. „The Dispatch Foundation“, mit dem Namen einer seiner Bands im Namen, entstand nach Benefiz-Konzerten in New York und hat sich zum Ziel gemacht, in Zimbabwe Inflation, HIV und Arbeitslosigkeit zu bekämpfen. Und weil auch hier aller guten Dinge drei sind: „Calling All Cows“, ein Projekt von Stokes‘ anderer Band State Radio, arbeitet gemeinsam mit Oxfam an der Intitiative „Oxfam America’s Stoves for Sudan“, Herde/Essen für den Sudan. Dann sammelt er mit seinen beiden Bands noch Bücher für „Better World Books“ und unterstützt lokale Geschichten. Besser gehts nicht.

Wenn ihr also Lust auf einen guten Abend mit einem außerdentlich guten Menschen habt, dann ab ins Strom in München am 25. April. Wir versprechen euch: Das wird einfach nur gut. Und man geht dann auch automatisch mit einem guten Gefühl nach Hause – Chadwick Stokes, seinen Songs und seiner Ausstrahlung sei Dank.

Ihr seid nicht aus München? Kein Problem, Chadwick Stokes macht auch überall hier halt.

Foto: PR