Django Django, das experimentierfreudige Quartett aus London, kommen auf Tour mit ihrem zweiten, viel gelobten Album „Born Under Saturn“. Wir freuen uns, euch die München-Show am 28. September in der Muffathalle präsentieren zu dürfen!

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Für ihr erstes Album, das einfach den Namen der Band trägt, nahmen sich David Maclean, Jimmy Dixon, Vincent Neff und Tommy Grace drei Jahre lang Zeit, aufgenommen haben sie es mehr oder weniger in Drummer Macleans Schlafzimmer in London. Vom Schlafzimmer in die Welt: Sowohl der „Rolling Stone“ als auch der „NME“ kürten Django Djangos selbstbetiteltes Debüt zu einem der besten Alben des Jahres 2012.

Die Erfolgsgeschichte sollte sich fortsetzen: Im Januar dieses Jahres veröffentlichten die Vier, die sich an der Kunsthochschule in Edinburgh kennenlernten, die erste Single ihres aktuellen Albums „Born Under Saturn“: „First Light“ hatte nicht nur eine wunderschöne Hookline, sondern auch ein außerordentlich gelungenes Video im Gepäck – Architektur- und Symmetrie-Enthusiasten gleichsam wie Liebhaber für feine Melodien schwärmen immer noch für den Videoclip.

Django Django nahmen manche Tracks auf „Born Under Saturn“ fünfmal übereinander auf – des Bombasts wegen. „Sobald wir ins Studio kamen, wurde klar, dass es sich um ein viel größer klingendes Album handeln würde“, so Bassist Jim Dixon. Und Größer klingt es: „First Light“ oder mein persönlicher Favorit „Shot Down“ haben alles, was gute Tracks brauchen: gute Drums, Gitarre, ein mal bisschen mehr, bisschen weniger dominantes Keyboard, die für Django Django typische mehrstimmige Melodie – und Cowbells! Kein Scheiß, bei „Shot Down“  denkt man kurz mal an Will Ferell. Aber das schmälert den Song in keinster Weise. Außerdem kommt gerade in dem Stück noch ein fast schon sphärisches Outro dazu, auf das ich mich schon seit dem ersten Hören in der Live-Version freue. Very British!

Apropos „sphärisch“: „Born Under Saturn“ ist fast schon ein Konzeptalbum. Dummer Dave Maclean sagt: „Als wir die Texte geschrieben haben, gab es viele Verbindungen zu Wiedergeburt, das nächste Kapitel gewinnen, etwas noch mal starten.“ Hallo, Tiefgründigkeit! Verpackt haben es die Londoner dann in Tracks, deren Titel Weltraum- und Urknall-Assoziationen („High Moon“) wecken und manchmal drüber hinaus auch ein bisschen wie der Space-Pop der britischen Sechziger klingen: „4000 Years“ rief bei mir sofort Erinnerungen an „Telstar“ von The Tornados (Matthew Bellamys Vater, y’all!) wach. Auch auf ihren aktuellen Pressebildern geben sich Django Django ganz dem Weltall-Titel „Born Under Saturn“ hin – Weltallgucken im Bademantel mit Kaffee in krachigen Farben.

Man darf sich also freuen: Django Django haben sich als Live-Band einen Top-Ruhm erspielt und auch dieses Jahr werden sie den weiterhin ausbauen. „Born Under Saturn“ hat alles, was es für eine gute Show braucht: das Quentchen Elektro-Beats, das bisschen Retro-Sound und doch ganz was Eigenständiges. Zu sehen am 28. September in der Muffathalle in München. Wir freuen uns drauf!

Tickets für Django Django gibt es für 26 Euro bereits im Vorverkauf, hier bei Eventim und hier bei MünchenTicket.

Foto: PR