Endspurt! Das letzte Viertel des Jahres hat begonnen. Der Oktober beschert uns nicht nur einen wunderbaren Indian Summer, sondern auch lauschige DVD-Abende, Kinospaß und einige schweißtreibende Konzertnächte. Für alles dazwischen – U-Bahn-Fahrten, Gammelnachmittage zu Hause und Tischdancing im Büro – haben wir für Euch die passende Musik parat. Wie immer ein wilder Mix – so bunt wie die Blätter an den… Schon gut, wir halten die Klappe, lassen das mit den Floskeln – bittesehr, unsere Oktober-Playlist!

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Kerstin
Den Anfang macht die unaussprechliche Filmband um Pappkopf „Frank“ alias Michael Fassbender mit ihrem liebestrunkenen Titelsong „I Love You All“, gefolgt von Dresden Doll Amanda Palmer, den lässigen Beach Slang und – natürlich – einem Talyor Swift-Cover von Ryan Adams „1989“. Saustark (und an anderer Stelle nochmal mehr dazu…). Kurt Vile ist grad wieder in aller Munde, dem Song „Pretty Pimpin“ nach absolut zurecht, und auch die verspulten Jungs von DIIV haben mit „Dopamine“ die erste Single vom kommenden Album raus. Genauso wie Daughter mit „Doing The Right Thing“. Miss Alabama Shakes Brittany Howard tobt sich in einem Nebenprojekt als Thunderbitch aus und Joey Cape wandelt einmal mehr auf Solopfaden. Dazwischen ein bisschen Edelfüllmaterial und als Schlussakkord eine Runde punkig-politische Rumpelei mit den Donots und ein Vollgasohrwurm von der neuen Boysetsfire Platte. Damits nicht zu gemächlich wird im Oktober….

Renzo
Passend zu den kühleren Abenden packen wir mit den Arctic Monkeys die „Knee Socks“ aus. Future Islands lassen mich mit dem federleichten „A Dream Of You And Me“ noch einmal in Sommererinnerungen schwelgen. Ladyhawke und St. Vincent sorgen zwischendurch für ein wenig Girlpower im Indie-Rocker-Macker-Land. Apropos:  haben den Spice-Girls-Song „Say You’ll Be There“ gecovert, das Resultat ist ein entspannter Sonntagmorgentitel – genau wie „Waiting Game“ von Banks. Bevor wir wegdösen, bringen die isländischen Groove-Experten GusGus und US-Sänger John Grant den Beat zurück. Für den Herbstspaziergang empfehle ich Laura Mvula und den nonchalanten RauryGenau wie bei Ursi hängt auch bei mir das Reeperbahn Festival noch nach: „Tell It To My Heart“ von Dicklippe Taylor Danye konnte ich schon als Teenager auswendig mitkrächzen, im Takt zu „You Can Call Me Al“ von Paul Simon bestieg ich ganz gemütlich den Hamburger Michel.

Ursi
Ein paar Bands vom Reeperbahn Festival sind noch in meiner Playlist drin, das stimmt: Tim Vantol, Oddisee, die ganz großartigen The Courettes aus Dänemark und die Federal Lights aus Kanada. Von Hip-Hop über Garagen-Sixties-Sound und Indie bis zu Americana also alles schön abgedeckt! Und sonst? The Strypes für England, The Thermals für Oregon und Nathaniel Rateliff für diesen einen Abend mit dem Bier zuviel. Lusts sind der neue Stern am Indie-Himmel, die DMA’s werden als neue Oasis gehandelt und wieso es Houndmouth bei uns nicht zum Sommerhit gebracht haben, ist mir immer noch schleierhaft. Und an meinem letzten Song, „I And Love And You“ von den Avett Brothers, ist Tim Vantol mit seiner Erzählung vom besten Konzert aller Zeiten schuld: Das „Brooklyn, Brooklyn, take me in“ aus diesem Song ist ein sofort abrufbarer Ohrwurm bei mir.

Foto: the music minutes