Im Januar durftet ihr noch die letzten Züge des Winterschlafs genießen, aber dafür ist im Februar keine Zeit: Die winterliche Konzertsaison geht jetzt so richtig los! Von Pop über Punk bis Indie-Rock und Eurotrash – diesen Monat ist für jeden was dabei. Versprochen! 

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01. Februar – JOSHUA RADIN
Ein alter Hase kehrt in der Muffathalle gleich am 1. des Monats ein: Joshua Radin. So lang ist der US-amerikanische Singer/Songwriter noch gar nicht im Geschäft, aber man kennt ihn und seine Songs recht gut: Sei es aus „Scrubs“, „Grey’s Anatomy“ oder sonst einer Fernsehserie. 75 Mal steuerte er inzwischen Lieder zu TV-Produktionen und Filmen bei. In München macht er mit seinem sechsten Album „Onward & Sideways“ Halt und versetzt die Muffathalle in eine heimelige-lauschige Atmosphäre.

02. Februar – THE MACCABEES
Die Maccabees aus London sind ein Garant für einen Abend im Zeichen von britischem Indie-Pop. Ihr Album „Marks To Prove It“ vom letzten Jahr haben sie mit im Gepäck und alles, was sie in den letzten fast zwölf Jahren so aufgenommen haben, sicher auch. Übrigens der große Name ihres Debüts: „You Make Noise, I Make Sandwiches“. Ob sie immer noch Brötchen schmieren, seht ihr im Strom.

02. Februar – ELLIE GOUDLING
Zugegeben, vor einigen Jahren gefiel uns die Singer/Songwriterin deutlich besser. Mit zarten Balladen und zurückhaltenden Arrangements wickelte sie Musikfans um den Finger. Heute verführt sie mit viel Haut und lauten, grellen Popsongs. Ob ihre Liaison mit Dubstep-Star Skrillex was damit zu tun hat? So oder so: Mit ihrem neuen Sound stieg Ellie Goulding zum international erfolgreichen Popstar auf. In München macht die Sängerin anlässlich ihrer Welttournee in der Olympiahalle Halt. Vielleicht gibt’s ja auch das ein oder andere ältere Stück zu hören.

04. Februar – GROSSSTADTGEFLÜSTER
Für einen Videoclip holten sie mal eben die deutsche Pop-Prominenz vor die Handy-Kamera – von Marteria bis Bourani. Von Mainstream-Erfolg ist die Berliner Trio allerdings weit entfernt. „Elektropoppunkpartydingsbums“ nennen sie ihren Sound. Bilderbuch meets Deichkind. Grossstadtgeflüster knallen uns derbe Beats mit rotzigen Texten vor den Latz und schaukeln dabei ihre Eier. Im Feierwerk gibt’s mitten in die Fresse rein. „Fickt-Euch-Allee“ in einer von Münchens zwielichtigsten Straßen. Passt doch irgendwie.

04. Februar – TERRORGRUPPE
Die Terrorgruppe übernimmt mit „Tiergarten“ das Technikum. Die Deutschpunker Archi „MC“ Motherfucker, Johnny Bottrop, Zip Schlitzer, Kid Katze und Eros Razorblade laden zu einem illustren Abend in München ein, an dem sie in ihrer anarchistischen Fun-Punk-Manier ein Potpourri ihrer Songs zum Besten geben werden: von „Musik für Leute wo trinken gern Pipi“ bis zum diesjährigen Longplayer „Tiergarten“. Oi!

04. Februar – EPHEMERALS
Vor einem Jahr hatten wir hier die Ephemerals gemeinsam mit Leon Bridges als die neuen Soulstars auf dem Schirm. Jetzt endlich kommen sie in die Milla. Das Sextett aus London hat inzwischen eine zweite Platte, „Chasin Ghosts“, veröffenlticht und die ist genau wie ihr Debüt: ganz schön schön. Samtig-weicher old school Soul, der wirklich wie Öl runtergeht. Ganz groß!

05. Februar – THE DIRTY NIL
Massig auf die Lauscher gibt’s an diesem Abend in der Milla. The Dirty Nil kommen aus den Weiten Kanadas und herrgottnochmal, sie spielen Rock’n’Roll! Ein bisschen wie rumplige Weezer, also lohnt sich an diesem Abend der Besuch im Strom. Weil man folgende Selbstbeschreibung auch unterstützen muss: „The Dirty Nil play rock and roll – cause they couldn’t do a damn thing else if they tried“, so die Band über sich auf Facebook. The Dirty Nil treten als Hard Action aus Finnland auf. Die Visions schreibt über die Punk-Rock-Combo: „Hard Action: Wer sich so einen programmatischen Namen gibt, leidet entweder an Größenwahn oder er weiß, was er tut. Im Falle der vier Finnen von Hard Action gilt letzteres.“ Volle Pulle auf die Ohren!

06. Februar – DEICHKIND (ausverkauft)
Die Band mit dem Dreieck macht mit ihrem aktuellen Album „Niveau Weshalb Warum“ zum zweiten Mal Halt in der Stadt. Wer also im letzten April nicht vor Ort war, kommt hoffentlich zum Ort des Geschehens, ins Zenith. Das Fass wird reingerollt, mit dem Planschbecken wird crowdgesurft, es gibt keine Grenze nach oben – Deichkind gibt alles, das Publikum gibt alles, so soll es sein! Die Show ist leider bereits ausverkauft.

07. Februar – BEACH SLANG
Eine junge Band aus Philadelphia. Letzten Herbst erschien ihr Debütalbum „The Things We Do To Find People Who Feel Like Us“. Darauf gibt’s rauen, erdigen Alternative Rock zu hören. Erinnerungen an die Neunziger werden wach. Wer Bock auf massive Gitarrenbretter hat, sollte an diesem Abend in der Milla vorbeischauen.

08. Februar – ANGEL HAZE
Die New Yorkerin gehört neben Little Simz und Azealia Banks zu den talentiertesten Nachwuchs-Rapperinnen der jüngsten Jahre. In ihren emotionalen Texten drescht sie keine hohlen Gangsta-Phrasen, sondern verarbeitet persönliche Erfahrungen wie das Aufwachen in einer strengen religiösen Gemeinschaft. Nonchalant haut Angel Haze im Ampere ihre rasanten Rhymes raus, dazu gibt’s düstere Hip-Hop-Beats.

08. Februar – DREIVIERTELBLUT
Folklorefreie Volksmusik gibt’s am Montagabend im Lustspielhaus. Sebastian Horn von den Bananafishbones am Mikro und Gerd Baumann, wie der Sänger Verantwortlicher für den seinerzeit legendären Soundtrack des bayerischen Klassikers „Wer früher stirbt, ist länger tot“, machen Americana-Sound, allerdings mit bairischen Texten. Abgefahrene Mischung, absolut tanzbar und meistens ausverkauft.

08. Februar – DAUGHTER (ausverkauft)
Melancholischer Folk, dazu schwelgerische Electronica. Klingt ein bisschen nach The xx. Dem „Spiegel“ ist das zu viel. Die Songs der Band um Sängerin Elena Tonra seien zu traurig, zu tranig, zu depri, zu heulsusig. Macht nichts. Ja, die Musik von Daughter ist schwermütig. Aber irgendwas scheinen sie richtig zu machen. Denn das Trio gehört zu den derzeit gefragtesten Bands. Kein Wunder also, ist der Auftritt im Technikum bereits ausverkauft.

09. Februar – THE LIBERTINES
Spätestens ab Mittag an diesem Tag zwängt sich eine Frage auf: Kommt er oder kommt er nicht? Pete Doherty, Enfant Terrible der Musikwelt und Frontmann von The Libertines, soll mit besagter Band ins Zenith kommen. Ob er und Carl Barât in trauter Harmonie als „Boys In The Band“ auftreten, sich gegenseitig beschimpfen oder gar nicht kommen? Kann man nicht wissen. Wir hoffen mit den zahlreichen Fans auf ein Erscheinen der kompletten Band und ein von allen, wirklich allen, mitgegröhltes „Can’t Stand Me Now“.

11. Februar – ROGER & SCHU
Der Blumentopf hört auf, lang lebe der Blumentopf – oder zumindest zwei seiner Mitglieder, Roger & Schu nämlich. „Clap Your Fingers“ heißt ihre Debütplatte und das sollte auch das Motto des Abends im Ampere sein: Die beiden Urgesteine des Münchner Hip-Hops haben Storytelling von der Isar auf Lager, mal souliger, mal eher zum Kopfnicken. Wer den Topf mag, sollte diesen Auftritt nicht verpassen. Und alle anderen auch nicht. 089, represent!

11. Februar – TWENTY ONE PILOTS (ausverkauft)
Die Show wurde von November auf Februar geschoben, Karten für die Tonhalle gibt es jedoch seit Monaten nicht mehr. Twenty One Pilots sind das neueste amerikanische Phänomen: Letztes Jahr gelang dem Duo aus Ohio der internationale Durchbruch mit ihrer Mischung aus Klavier, Synthie-Sounds, Schlagzeug, Gesang und Raps. Ihre Fans nennen das Genre liebevoll „Ukulele Screamo“ oder „Schizophrenic Pop“ – eine Milliarde Plays auf Spotify sprechen ihre ganz eigene Spache.

12. Februar – VON BRÜCKEN mit ROCKY VOTOLATO
Die Stimme von Von Brücken kennt man: Nicholas Müller war mal Sänger von Jupiter Jones, musste dann aus gesundheitlichen Gründen aber bei der Band aufhören. Er hat sich erholt und sich Tobias Schmitz, langjähriges Tourmitglied von Jupiter Jones, ins Boot geholt, gemeinsam sind die beiden Von Brücken. Sie zeichnen sich durch schöne deutsche Texte und ausgeklügelte Komposition, mal schnell, mal langsam, aus. Im Vorprogramm tritt einer unserer Blog-Lieblinge auf: Rocky Votolato. Der hat eben seine EP „Sawdust & Shavings“ veröffentlicht und ist immer ein Grund, das Haus für ein Konzert zu verlassen. Von Brücken und Rocky Votolato spielen im Freiheiz.

14. Februar – THE VIEW
Zehn Jahre haben sie schon auf dem Buckel. Ihr Debütalbum „Hats Off To The Buskers“ eroberte 2007 Platz eins der britischen Charts. Ihre Single „Same Jeans“ lief in Indie-Discos auf Dauerrotation. Den Hype haben die schottischen Rocker überlebt, vor kurzem erschien ihr fünftes Album „Ropewalk“. Produziert wurde das Werk u.a. von The Strokes-Gitarrist Albert Hammond Jr. Wie immer gibt’s Rotzlöffel-Rock auf die Ohren, der mit den Jahren allerdings angenehm an Reife gewonnen hat. Nachzuhören in der Milla.

15. Februar – MAYDAY PARADE
Keine Sorge, bei Mayday Parade handelt es sich keinesfalls um ein Techno-Konglomerat. Im Hansa39 spielen an diesem Abend fünf Burschen aus Florida ganz feinen Pop-Punk mit Anleihen bei Skatepunk. Mayday Parade gingen 2006 ohne Bandnamen und Label ins Studio und hatten von Anfang an beachtlichen Erfolg. Was sie zehn Jahre, unzählige Konzerte und sechs Alben später draus machen, seht ihr am besten selbst. Lasst aber besser die Skateboards daheim!

16. Februar – THE TALLEST MAN ON EARTH
Seit Wochen hört man von allen Seiten schon von der Vorfreude auf The Tallest Man On Earth. Der Schwede, dem man durchaus eine gewisse Ähnlichkeit zum frühen Bob Dylan zuschreiben kann, spielt endlich wieder in München und zwar in der Muffathalle. Er selbst behauptet, Pete Seeger, Boby Dylan und Arlo Guthrie hätten ihn beeinflusst und insofern sagen wir danke für das Resultat:  Indie-Folk, der ganz eigenständig dastehen kann.

18. Februar – EAGLES OF DEATH METAL
THEY ARE BACK! Ihre Konzerte im November musste die Gang um Jesse „Boots Electric“ Hughes und Joshua „Baby Duck“ Homme absagen, umso mehr freuen wir uns, dass die Band nach dem immer noch nicht fassbaren Terroranschlag in Paris nicht aufgibt, sondern jetzt in der Tonhalle aufspielt. „Zipper Down“ heißt das aktuelle Album, „Complexity“ die Ohrwurm-Single und neben Klassikern wie „I Only Want You“ und „Cherry Cola“ stimmt das Publikum hoffentlich einen großen Chor zu „Save A Prayer“ an. Alle gemeinsam, immer noch.

19. Februar – ME AND MY DRUMMER
Liebe hat im Verlauf der Popgeschichte schon viele Formen angenommen. Aber ein Kühlschrank? Man darf gespannt sein, was für Liebesgschichten das Berliner Duo auf seinem zweiten Album „Love Is A Fridge“ erzählen wird. Feststeht: Musikalisch verpacken Charlotte Brandi und Matze Pröllochs ihren Kühlschrank in melancholischen, theatralen Indie-Pop. Die Songs ihres zweiten Albums stellen sie live im Ampere vor.

20. Februar – CÄTHE
Deutschpop ist gefragt. Deutschpop mit erträglichen Texten ist allerdings selten. Sängerin und Songschreiberin Cäthe vereint beides. „Sobald ich ein Lied schreibe, baue ich ein Haus“, so Cäthe über ihr Songwriting. „Ich reiße es nieder und ziehe es wieder auf! Immer und immer wieder, bis es von alleine atmet!“ Im Ampere präsentiert die Wahl-Hamburgerin die Häuser-Kompositionen ihres aktuellen Albums „Vagabund“.

21. Februar – HURTS
„Hast an Hurts?“ Kerstin hat beim Auflegen schon den ein oder anderen seltsamen Wunsch gehört, aber dieser übertraf wohl alle. Bekannt wurde das Duo aus Manchester 2009 dank der Hit-Single „Wonderful Life“. Den Bombast-Pop des britischen Power-Duos gibt’s im Kesselhaus zu hören. Schwülstige Synthie-Balladen à la OneRepublic mit ordentlich 80s-Pathos. Wir empfehlen an diesem Abend, dem Ampere einen Besuch abzustatten.

21. Februar – ANDERSON .PAAK
Erst am 15. Januar erschien „Malibu“, Anderson .Paaks neues Album. Er singt, er rappt und das alles an diesem Abend live im Ampere. Euch kommt die Stimme irgendwie bekannt vor? Kein Wunder, der dann gerade mal 30-jährige hat auf Dres letztjährigem Überraschungs-Longsplayer auf sechs Songs performt. Ein Ritterschlag? Gewiss. Hingehen lohnt sich also!

21. + 22. Februar – MASSIVE ATTACK (beide ausverkauft)
Massives Comback: Massive Attack kehren Anfang zurück auf die Bühne. Der Release des letzten Studioalbums, „Heligoland“, liegt mittlerweile fünf Jahre zurück. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird demnächst ein neues Album angekündigt. Ob mit oder ohne neue Songs, das Repertoire der britischen Trip-Hop-Pioniere birgt zahlreiche Klassiker, darunter „Unfinished Sympathy“ oder „Teardrop“, die man mindestens einmal live erlebt erhaben sollte. Als Support haben Massive Attack übrigens das schottische Hip-Hop-Trio Young Fathers dabei. Leider sind die beiden Konzerte in der Tonhalle bereits ausverkauft.

22. Februar – OTHER LIVES
Die Other Lives haben es weit gebracht: Eine Tour mit Bon Iver, eine Tour mit Radiohead und mit „Tamer Animals“ ist der Folk-Combo aus Oklahoma ein von allen Seiten viel gelobtes Album geglückt. Dieses wiederum lebt vor allem von seiner Instrumentierung, die sich durch folgende Komponenten auszeichnet: ein Cello, zwei Geigen, zwei Keyboards, ein Drumset, eine Akustikgitarre, eine E-Gitarre, ein Bass, eine Pauke, eine Trompete, zwei Xylophone, eine Mundharmonika, ein Schellenring, ein Paar Kastagnetten und zu guter Letzt ein mit Glocken besetztes Geweih plus Gitarre, Bass und Schlagzeug. Das alles und ihren Folk-Pop bringt die nimmermüde Band auf die Bühne der Kranhalle. (Die Instrumente-Infos sind der Veranstaltungsseite entnommen.)

23. Februar – KULA SHAKER
Mei, was waren das für Zeiten, als auf dem Zenit der Britpop-Bewegung plötzlich Kula Shaker auftauchten: Diese Hippies, die auf ihrem Single-Debüt „Tattva“, als eine der wenigen, vielleicht als einzige Band der westlichen Hemisphäre, einen Refrain in Hindu, sangen. Die ganze indische Kultur war ihr Ding: Das Cover ihres Albums „K“ sah so aus und ihre Outfits waren wie die der Beatles im indischen Guru-Camp. Leider übertrieben sie es irgendwann mit der indischen Mythologie und Sänger Crispian Mills wünschte sich brennende Swastikas auf der Bühne. Ähem, ja. Ist dann nie passiert und was in Indien ein Symbol für Sonne, Frieden und Erleuchtung bedeutet, heißt bei uns ganz was anders. Aber wem erzählen wir das… Hoffentlich sind Kula Shaker gut wie damals, 1996, und ohne zweideutige Symbolik auf der Bühne im Freiheiz zu Gast.

25. Februar – KODALINE
You gotta love the Irish. Kodaline machen immer noch ganz makellosen, schönen Pop und hängen sich mit einer Inbrunst in ihre Sache, wie sie irgendwie den Iren ganz besonders eigen ist. Balladen, die nicht verschmalzt, sondern herzzerreißend klingen, und Pop, der nie langweilig wird. Normalerweise spielen sie ihre Zugaben gern im Publikum und nur mit einer Gitarre. Man darf also hoffen, dass das an diesem Abend auch in der Theaterfabrik wieder passieren wird.

27. Februar – DIE NERVEN
Beim PULS-Festival im November haben Die Nerven aus Stuttgart versprochen, zurückzukommen. Und nicht nur das, sondern vor allem, dann auch richtig laut und mit Wumms zu spielen! „OUT“ hieß ihre Überfliegerplatte aus dem letzten Jahr und gefiert werden sie besonders für ihre ehrliche Art. Da wird auf der Bühne auch gern geflucht oder das Publikum zurecht gewiesen, wenn die Monitore wiederholt ausfallen oder sich die Leute bei den Songs unterhalten. Schöne Abwechslung! „Barfuß durch die Scherben“ gibt’s dann auf alle Ohren im Technikum.

28. Februar – HALF MOON RUN
Während sie in Kanada und den Benelux-Ländern bereits einige Achtungserfolge vorweisen können, ist das Quartett aus Montreal hierzulande noch weniger bekannt. Letztes Jahr erschien ihr zweites Album „Sun Leads Me Down“. Mit ihren gefühlvollen Folk-Pop-Songs à la Fleet Foxes verzaubert die kanadische Indie-Band garantiert das Münchner Publikum im Technikum. Wer weniger auf leise, sondern sehr sehr sehr laute Töne steht, geht ins Zenith!

28. Februar – SCOOTER
Wir machen das hier kurz und schmerzlos: Geht! Da! Hin! Das ist kein Witz, Scooter sind live der absolute Hammer. Wieso? Weil sie sich selber ungefähr gar nicht ernst nehmen. Und sind wir doch mal ehrlich, ein „Wicked“ zuviel sagen wir inzwischen viel zu selten. Wie immer hoffen wir an diesem Abend im Zenith endlich die Antwort auf die Frage zu erhalten, die uns schon viel zu lange umtreibt: „How much is the fish?“ Ja, genau.

29. Februar – JORDAN KLASSEN
Canada in the house! Den Monatsabschluss macht Jordan Klassen, der vor einem guten Jahr schon einmal in der Milla überzeugt hat. Passend zum hoffentlich dann bald kommenden Frühling entlassen wir euch aus dem Februar mit herrlich leichtem Indie-Folk. Ukulele und Bläser baut er in seine Songs ein und erfahrungsgemäß liefert er eine ganz hervorragende Live-Show ab. Es lohnt sich also, vorbeizuschauen und das Indie-Pop-Folk-Herz höher schlagen zu lassen.

Foto: Freaktography via Flickr unter dieser Lizenz.