Endlich Sommer! Völlig fassungslos freuen wir uns auf eine Dreiviertelwoche Hochsommer. Ganz klar, dass in den nächsten Tagen alle kollektiv den Verstand verlieren, die Isar übergeht vor lauter Badenden, den Tanken im Stadtbereich das kalte Bier ausgeht und die Produktivität in hiesigen Büros drastisch einbricht. Wir finden’s geil und schicken einen Dank ins All (weiter so, gelber Planet!), an die Sahara sowie den Erfinder von Flip Flops und Deodorant. Und für euch haben wir recht euphorisch eine kleine Playlist gebastelt, sommerlich, launig und mit minimalen, irrwitzigen Einsprengseln.

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Keiner hat jetzt Zeit für lange Texte, alle müssen raus, die Füsse ins Wasser halten und entlastende Kaltgetränke kippen. Also fassen wir uns kurz und geben einen rasanten Überblick über unsere sorgsam ausgewählten Lieder (ganz und gar ohne Steeldrums!):

Wir huldigen der Sonne mit The Hotelier und Biffy Clyro, lassen uns von The Smith Street Band in den Fluss werfen und von Rainhard Fendrich mitnehmen auf die „Strada del Sole“. Gute Laune gleich pfundweise kommt von Sublime, den Mad Caddies und Me First And The Gimme Gimmes. The Hellacopters lassen die Regentage Revue passieren und Jack Johnson rät zur gewissenhaften Hydrierung – sehr wichtig! Dazwischen und daneben sommerliche wie zeitlose Tunes von Allison Weiss, Amy Winehouse, The Avalanches, den Steaming Satellites und Lagwagon. Und die ultimative Hymne für den unsererseits sehr geschätzten Ozean vom one and only Guitar Hero John Butler.

Die Avett Brothers und Django Django laden uns an den Strand ein, John Mayer, Donovan Frankenreiter und Matt Costa singen vom Lagerfeuer, der größten Welle und dem Sonnenschein. Oasis betören uns mit Pool-Plätschern und die Libertines teilen den Hinweis für alle, die ihre Sonnenbrille dieser Tage nicht finden können. Mark Ronson hübscht im Remix das eh schon ganz wunderbare L.S.F. von Kasabian mit Bläsern auf, bevor uns die Beach Boys nach Aruba, Jamaica, auf die Bermudas und Bahamas mitnehmen und der einzig wahre Beach-Song aller Zeiten kommt (Ja, geiler Song! Ja, großartige TV-Serie! Ja, mein Ursis Guilty Pleasure!). Mittendrin versteckt: ein Sommerhit aus Schweden von Olsson, Grüße aus Downtown von Macklemore und der ewige Stevie Wonder.

Bei diesen hochsommerlichen Temperaturen gibt’s Philosophie delight: Die Fantastischen Vier sinnieren über das Leben und geben den Beat vor. De La Soul, The Roots und Lauryn Hill greifen den geschmeidigen Groove auf, bevor Bobby Womack seinen Gefühlen freien Lauf lässt. Lässig zurückgelehnt geht es weiter mit Phoenix, Rhye und Daft Punk, deren „Fragments Of Time“ doch tatsächlich als Warteschleifenmusik bei Autovermieteren zum Einsatz kommt – gehört auf dem Weg nach Kroatien. Auf der Suche nach dem nächsten Beach haben italienische Radiosender immer den richtigen Song parat. Wie wärs mal mit ein paar 80s-Trash-Perlen von Donna Summer und Nik Kershaw sowie einem Italo-Disco-Hit von Pino D’Angiò? Und wenn’s dann wieder kälter wird, träumen wir uns mit The Mamas & The Papas nach Kalifornien…

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