Spektakuläre Karrieren, Geld, Liebe, Schicksalsschläge und Schmerz: „Ein wenig Leben“ von Hanya Yanagihara hat von allem ein wenig zu viel. Der überbordende Roman ist die perfekte Vorlage für eine hervorragende Serie – und eine launische Playlist.

5.0.2

Ein knallharter, brillanter Anwalt, ein Schauspiel-Superstar, ein erfolgreicher Architekt und ein gefeierter Künstler. Unglaubliche Karrieren, dazu Parties, Geld, Häuser und Reisen – im Privatjet mal eben nach Bhutan. Ein Leben nicht auf, sondern über der Überholspur, wie ein zum Leben erweckter Instagram-Account. Dazwischen große Gefühle, Gewalt und Leid, Krankheit, Schicksalsschläge und jede Menge Freunde. Und das alles auf fast 1.000 Seiten.

„Ein wenig Leben“ hat von allem ein wenig zu viel. Es ist ein überbordender Roman, dessen Figuren einen in ihren Kosmos hineinziehen und nicht mehr loslassen. „Ich wollte von allem etwas zu viel“, betont Hanya Yanagihara. Eine Übertreibung von Liebe, Empathie und Mitleid, aber auch von Gewalt und Grauen.

Dabei beginnt alles recht harmlos. Die ersten Seiten des Romans, der 2015 unter dem Originaltitel „A Little Life“ erschien, wirken wie eine konventionelle Coming-of-Age-Story über vier Freunde, die sich an einem renommierten College in Massachusetts ein Zimmer teilen und später in New York Karriere machen. Parties, Affären, Freundschaft und die üblichen Probleme des Erwachsenwerdens.

  • Der unsichere Malcolm Irvine wächst als Sohn eines afroamerikanischen Juristen und einer weißen Mutter an der wohlhabenden Upper East Side auf. In seinem Job in einem Architekturbüro ist er unglücklich. Seiner Identität inklusive seiner sexuellen Orientierung ist er sich nicht so ganz sicher.
  • Gerade hinsichtlich seiner Identität wird er immer wieder von Jean-Baptiste Marion, kurz JB, aufgezogen. Der Sohn haitianischer Einwanderer wächst behütet bei seiner Mutter und seinen Tanten auf, hat mit seiner Homosexualität kein Problem und ist Künstler. Nebenbei arbeitet er als Rezeptionist bei einem angesagten Kunstmagazin, in dem er dereinst selbst über sich lesen möchte.
  • Der sanfte Beau Willem Ragnarsson, der als Sohn einer Familie mit skandinavischen Wurzeln auf einer Farm in Wyoming in kargen Verhältnissen aufwuchs, träumt als Kellner von einer Schauspielkarriere.
  • Und schließlich Jude St. Francis, ein studierter Mathematiker und Prozessanwalt, über dessen Herkunft und sexuelle Orientierung seine drei Freunde zu Beginn ebenso wenig wissen wie der Leser. Jude ist der „Postman“, wie JB es einmal formuliert. Er verweigert sich jeglicher Kategorisierung: „post-sexual, post-racial, post-identity, post-past.“ Der kluge, hochsensible Mann tut sich schwer damit, anderen zu vertrauen. Er schämt sich, isoliert sich. Der Waise wuchs in einem Kloster auf. Doch woher kommen sein Humpeln, seine chronischen Schmerzen? Und was hat es mit dem ominösen „Unfall“ auf sich?

Mit Jude zusammen zu sein sei als ob man sich in einer fantastischen Landschaft aufhalten würde, sagt Willem. Es ist ein Wald, dann wieder eine Weide, ein Dschungel oder ein Eisberg. All diese Landschaften sind wunderschön, aber seltsam zugleich. „Ich bin also Neuseeland„, kommentiert Jude sarkastisch.

Bruchstückhaft erzählt Hanya Yanagihara Judes Leidensgeschichte, macht Andeutungen und hält Informationen zurück. So beschreibt sie z. B. ausführlich seine Talente. Er spricht Deutsch und Französisch, kennt das Periodensystem und zahlreiche Bibel-Passagen auswendig. „Er hätte bei der Geburt eines Kalbes helfen, eine Lampe anschließen, einen Abfluss reinigen können.“ Beiläufig, in Klammern fügt die Erzählerin dann hinzu: „Und dann wusste er noch Dinge, die er lieber nicht gewusst hätte, Dinge, von denen er hoffentlich nie wieder Gebrauch würde machen müssen, Dinge, die ihn sich, wenn er an sie dachte oder nachts von ihnen träumte, vor Hass und Scham krümmen ließen.“

Die Story fokussiert zunehmend auf Jude und wird dabei aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Die Gegenwart wird immer wieder von ausführlich beschriebenen Flashbacks durchbrochen. Erst nach und nach fügen sich die Puzzleteile zusammen. Immer tiefer werden die Freunde – und der Leser – in die dunkle, schmerzhafte Welt des innerlich zerbrochenen Judes hineingezogen.

Brutal ehrlich

Fast wie in einem Thriller wird der Leser in den Kosmos hineingesogen. Genau diese Spannungselemente und die bildhafte Darstellung von Gewalt wurden der US-Schriftstellerin und Journalistin von einigen Kritikern vorgehalten. Das Leid werde ausgeschlachtet, vor dem Leser ausgebreitet und würde damit voyeuristische Begierden befriedigen. Ihr Lektor wollte sogar einige Passagen über Jude streichen, um dem Leser eine Atempause zu verschaffen.

Tatsächlich sind viele schmerzhafte Szenen sehr detailliert und direkt beschrieben. Sie finden nicht zwischen den Zeilen statt, sondern werden geschildert. Etwa, wenn Jude sich ritzt. An seinen Armen nach Hautstellen sucht, die noch nicht von Narben verwachsen sind und sich schließlich in die Beine schneidet. Doch die Autorin beschreibt die Selbstzerstörung nicht sensationsgierig, sondern unterstreicht mit den starken Bildern die inneren Qualen.

Judes körperliche Strapazen werden fast spürbar. „Ich liebe es zu entdecken, wie weit der Körper geht, um sich um jeden Preis selbst zu schützen“, so Hanya Yanagihara in einem Interview. „Wie sehr er dafür kämpft, zu leben. Doch letztendlich sind wir unseren Körpern völlig egal.“

Jude löscht sich quasi selber aus. Gleichzeitig macht ihn der Schmerz paradoxerweise lebendig. Einerseits bestätigt das Ritzen, der Schmerz seine Existenz, andererseits ist es eine Bestrafung, weil er denkt, dass er keinen Wert und kein Recht darauf hat, zu existieren. Sein destruktives Verhalten ist eine Art Kontrollmechanismus. Die Verletzungen hat er selbst zu verantworten. So behält er die Kontrolle über seinen Körper, sein Leben. Eine Illusion.

Drama, Drama, Drama

Alles ist ein wenig over the top, ein bisschen drüber. Melodramatisch, fast wie in einer pompösen, monströsen Oper, in der alles überzeichnet ist, Gefühle, Liebe und Schmerz größer erscheinen.

Hanya Yanagihara stellt die Gegensätze der westlichen Welt gegenüber. Die schönen, leichten Seiten des Lebens – Interior Design, Reisen, Literatur, Film und Kunst – treffen auf Einsamkeit und traumatische Erfahrungen.

Dabei wird in „Ein wenig Leben“ eine ganze Bandbreite an ernsten Themen angesprochen, darunter Kindesmissbrauch, sexueller Missbrauch und dessen Folgen, Zwangsprostitution, Traumata, Verlustangst, Drogensucht und Abhängigkeit sowie körperliche und psychische Erkrankungen.

Missbrauchsfälle werden in den Medien häufig ausgeschlachtet. Aber was passiert mit den Opfern, wie gehen sie mit ihren Gefühlen um und welche Auswirkungen haben diese auf ihr weiteres Leben, ihren Alltag? Diesen Fragen geht Hanya Yanagihara in „Ein wenig Leben“ nach.

Auch das Männlichkeitsbild im Hier und Jetzt wird hinterfragt. Obwohl sie oft keine Worte für ihre Gefühle finden, schaffen es die männlichen Protagonisten, eine tiefe Freundschaft aufzubauen. Diese steht im Fokus des Romans. Aus den vier einstigen Zimmerkameraden werden Freunde fürs Leben. Eine Männerfreundschaft, die sich (mit Unterbrechungen) über drei Jahrzehnte bis ins Erwachsenenalter erstreckt.

Sensibel beschreibt Hanya Yanagihara die Komplexität von Freundschaften. Neben Zuneigung, Bewunderung und Loyalität spielen natürlich auch Neid und Eifersucht eine Rolle. Es ist eine ganz besondere Liebe, die die vier Hauptfiguren verbindet. Eine fürsorgliche Freundschaft, die Grenze zwischen freundschaftlicher Beziehung und Liebe wird aufgelöst.

Der Trick dabei: Menschen zu finden, die besser sind als man selbst. „Nicht smarter, cooler, aber liebenswürdiger, großzügiger und nachsichtiger“, wie Jude einem Nachhilfeschüler erklärt. Und diesen Menschen zu vertrauen, für Jude das Schwierigste und gleichzeitig Beste überhaupt.

Menschliche Güte und Freundschaft als wahre Liebe werden dem unbeschreiblichen Leid entgegengesetzt. Diese Freundschaften sind eine Art Familienersatz – ohne dabei die Familie zu idealisieren. Es gibt auch ein glückliches, erfülltes Leben jenseits von heteronormativen Vorstellungen. Eine Familie, die man sich selbst aussucht.

„Wieso ist Freundschaft nicht genauso gut wie eine Beziehung?“ fragt sich Willem am Anfang. „Wieso nicht sogar besser?“ Sie erfinden schließlich eine eigene Art von Beziehung, eine, die sich jeglicher Kategorisierung mit den heute gängigen Standards verweigert. Eine Beziehung, die nicht offiziell von der Geschichte anerkannt oder in Songs unsterblich gemacht wurde, sich aber echter und weniger einengend anfühlt, wie Willem meint.

Diese uneigennützige, freundschaftliche Liebe füreinander ist sogar größer als Sex. Es ist ein fließender Übergang, bei dem das biologische Geschlecht keine Rolle mehr spielt. „Ein wenig Leben“ ist nicht die übliche Coming-out-Story, denn am Ende ist es egal, ob man Männer oder Frauen liebt – die Freundschaft transzendiert alles.

Garth Greenwell, Autor des Schwulenromans „What Belongs to You“, bezeichnete „Ein wenig Leben“ als „great gay novel„. Tatsächlich beschreibt die Erzählung die Gefühle, die Unsicherheit und die emotionalen Schwierigkeiten schwuler Männer. Malcolm hat sein Coming-out, ist sich dann aber doch nicht mehr ganz sicher. Am Ende spielt die sexuelle Orientierung eben keine wirkliche Rolle mehr. Die sexuellen Identitäten sind fließend, Geschlechterzuordnungen werden obsolet.

Denn eine Beziehung bzw. ein Partner kann nie alle Bedürfnisse erfüllen. Gute Gespräche, sexuelle Anziehung, finanzielle Unterstützung, intellektuelle Kompatibilität oder Loyalität – davon kann man sich drei aussuchen. „Vielleicht vier, wenn man Glück hat.“ Den Rest findet man bei anderen Menschen, bei Freunden.

Exzessiv & intensiv

IMG_5060 (2)In gerade mal 18 Monaten schrieb die US-Autorin ihren zweiten Roman (ihr Debüt „The People in the Trees“ war 2013 erschienen). In einem fiebrigen Zustand, wie sie selbst sagt. Exzessiv und intensiv.  Genau wie das Resultat. Über 800 Seiten voller emotionaler Wucht.

Sie schrieb nachts, nach der Arbeit. Während des Schreibprozesses war Hanya Yanagihara beim Condé-Nast-Reisemagazin „Traveller“ tätig. Heute lebt die 43-Jährige in New York und ist Herausgeberin des Stilmagazins „T“, der Wochenendbeilage der „New York Times“. Geboren in Los Angeles, verbrachte die Tochter eines hawaiianischen Arztes und einer Mutter aus Seoul ihre Kindheit an unterschiedlichen Orten quer durch die USA verteilt. In Texas, Maryland und Kalifornien.

Inspiration fand sie u. a. in Geschichten, die ihr erzählt wurden, die sie in den Roman integriert hat. Unmögliche Geschichten, die nie gehört werden. Etwa die unheimliche Geschichte einer Bekannten, die in einem Wald in Nordkalifornien beim Wandern auf einen elfjährigen Jungen stieß, der mit einem älteren Mann in einer Hüte wohnte – und offensichtlich nicht sein Vater, sondern sein Liebhaber war. „Viele Leben werden unbemerkt, unter dem Radar gelebt“, so Hanya Yanagihara. „Auch die Lebensgeschichte von Jude ist unwahrscheinlich, aber sicherlich möglich.“

Wie viel Leid kann einem Menschen widerfahren, wie viel kann er ertragen? ist eine der zentralen Fragen des Romans. Die Tour de Force basiert auf der Atmosphäre von Fotos und Gemälden, die Hanya Yanagihara in den 14 Jahren zuvor gesammelt hat. „Künstler, die ihr Medium nicht nur für Storytelling nutzen, sondern auch psychologisch plündern“, umschreibt die Autorin ihre Inspirationsquellen auf Pinterest. Dazu gehören Werke von Diane Arbus und Fotograf Ryan McGinley.

Erstaunlich viele Parallelen zu Judes Leidensgeschichte weist auch die Biografie von Peter Hujar auf, dessen Fotografie „Orgasmic Man“ das Buchcover ziert. Die Personen in den emotionalen Schwarz-Weiß-Porträts des 1987 verstorbenen homosexuellen Fotografen, der oft sein soziales Umfeld ablichtete – u. a. von Drag Queen Divine und der sterbenden transsexuellen Andy-Warhol-Muse Candy Darling, die das Cover des zweiten Albums „I am a Bird Now“ von Antony & The Johnsons ziert –, könnten der Welt aus „Ein wenig Leben“ entsprungen sein.

Geschlechterrollen verschwimmen, Tragik, Tod und Einsamkeit im Wechsel mit Überschwang. Der Mann auf dem Cover verzerrt sein Gesicht, ein Ausdruck zwischen Ekstase und Schmerz.

Hyänen aus der Vergangenheit

blackEs geht auch ums Erwachsen- und Älterwerden. Anfangs stehen den vier Freunden alle Türen offen, die Welt liegt ihnen zu Füßen. Doch nach und nach wird das Leben eingeschränkter, jeder konzentriert sich auf sich und seine eigenen „Hyänen“, wie Jude seine Erinnerungen aus der Vergangenheit bezeichnet.

Dabei kann sich ein 65-Jähriger wie ein 40-Jähriger fühlen. Dies wird besonders durch die Innenperspektive, aus der die verschiedenen Figuren die Ereignisse schildern, deutlich. „Die Idee, dass alte Menschen anders fühlen und über das Leben denken ist eine Erfindung“, ist Hanya Yanagihara überzeugt.

Am Ende ist jeder für sich allein. Judes Freunde versuchen zwar, ihm trotz seines penetranten Schweigens zu helfen, ihn zu retten – doch das bleibt ein Trugschluss.

Märchen für Generation Y

JB, Malcolm, Willem und Jude haben alles. Und können alles. Alle Möglichkeiten stehen ihnen offen. Das Versprechen auf ein außergewöhnliches Leben, auf alles, hier und jetzt. „Ein wenig Leben“ ist auch ein Generationsroman, zeichnet ein Bild unserer modernen, westlichen Gesellschaft. Dabei wird die Handlung nicht konkret zeitlich verortet, der Zeitgeist lediglich vage skizziert.

Es gibt keine historischen Marken, keine Personen des öffentlichen Lebens oder Ereignisse wie 9/11 oder Präsidentschaftswahlen werden erwähnt. Vielleicht auch deshalb wirkt die Geschichte streckenweise wie ein modernes Märchen. Allerdings ohne Happy Hand.

Nicht zuletzt ist der Roman ist auch ein Manifest für neue Lebensmodelle. Für kinderlose Singles in Städten. Für schwule Männer. Unangepasste. Für alle, die nicht den Normen entsprechen und solche, die gängige Standards hinterfragen. Es beschreibt Ideen für neue, queere Lebensentwürfe. Beziehungen sind fluid, polyamourös, das Geschlecht spielt weniger eine Rolle.

„Es ist eine Hommage an eine unterschiedliche Form des Erwachsenseins. Eine, die nicht oft in Fiktion gefeiert wird, aber dennoch eine Form von Erwachsensein ist“, betont die Autorin. Hier steht die Freundschaft an erster Stelle. Die Freunde umgeben sich mit Menschen mit derselben Einstellung.

Das Buch schaffte es 2015 auf die Shortlist des Man Booker Prize und National Book Award. Es gab Kritiker, die laut eigener Aussage beim Lesen weinten. Die Figuren gehen ans Herz, lassen den Leser nicht so schnell los. Längst ist die Fiktion zur Realität geworden: Es gibt ein eigenes Instagram– und Facebook-Profil zum Buch. Hier posten Fans Buchcover-Schnappschüsse, Bilder von der Lispenard Street in New York, in der sich das erste Apartment von Jude und Willem befindet, sowie Merchandise wie Jutebeutel und Tassen mit eigenem Logo. JB, Malcolm, Willem und Jude sind zu echten Helden geworden.

Ähnlich wie bei Serien wie „Please Like Me“ wird man Teil der fiktiven Welt, man vermisst die Figuren am Ende. Der Stoff ist also wie gemacht für eine Serie. Und es gibt bereits Pläne. Scott Rudin („There Will Be Blood“, „No Country for Old Men“, „Grand Budapest Hotel“) arbeitet gemeinsam mit Theaterregisseur Joe Mantello an einer TV-Adaption. Das „GQ Magazine“ hat schon mal Vorschläge für die Besetzung.

Das Buch verschlingt den Leser, macht ihn verrückt, wie ein Kritiker schrieb. Übertrieben. Aufwühlend. Es ist eine schillernde und gleichzeitig düstere Welt, eine schockierende, berührende und radikale Geschichte über Liebe, eine Hymne auf die Freundschaft, über neue, unkonventionelle Lebensentwürfe und unsere Vergänglichkeit. Ein Buch über das Leben. Ein klein wenig Leben.

The Sound of „A Little Life“

Und ein bisschen Musik gibt es natürlich auch dazu. Konkrete popkulturelle Bezüge gibt es im Roman nicht. Lediglich ein, zwei Kompositionen aus der klassischen Musik werden erwähnt. Deshalb hier eine Playlist mit Songs und Künstlern, die die Stimmung von „Ein wenig Leben“ aufgreifen, u. a. mit Florence & The Machine, St. Vincent, Tricky, Portishead, Bon Iver, PJ Harvey und Arcade Fire.

Fotos: Carl Hanser Verlag, München, www.instagram.com/rosstn