IMG_1043Kerstin mag Krawall und Jesse Pinkman. Sagt Ursi. Recht hat sie.
Dazu mag ich, wie wir alle hier, Musik. Auf dem heimischen Plattenspieler, im kleinen Club oder im Riesen-Stadion, am Bartresen, vom verspulten neuseeländischen Sparten-Sender, in einem feinen Film oder einfach aufm Kopfhörer morgens in der U-Bahn – am Besten immer – Hauptsache sie ist richtig gut!

Nach anfänglichen Orientierungsschwierigkeiten und gelegentlichen Geschmacksverirrungen in Jugendjahren teilte sich irgendwann eh die gesamte Schule in folgende Lager: Punkrock/Skatepunk, Grunge, Brit-Zeugs, Hip Hop und die Weiß-nicht-irgendwie-so-alles-Fraktion. Ich hab mich bei den Flanell-Hemden und Docs-Trägern einsortiert.

Einen ernst zu nehmenden Grundstein legten also Nirvana, Pearl Jam und die Smashing Pumpkins – alles davor verschweig ich mal.
Dann hat mich das erste Foo Fighters Album weggefetzt. Beim zweiten – dem legendären The Color And The Shape, immer noch eins meiner all time favorites – wars dann ganz aus. Wenn man CDs kaputt hören kann, wars bei der kurz vor knapp.
Von da an wurde es ziemlich bunt. Es wurde alles mögliche gehört und angefangen wild erst CDs, später dann Platten zu kaufen. Und so geht das bis heute.

Ein paar der Wichtigeren, neben den bereits erwähnten Wegbereitern, sind wohl:
Ryan Adams, Frank Turner, Biffy Clyro, Thrice, Hot Water Music, Chuck Ragan, Joey Cape, Refused, The Weakerthans, Bruce Springsteen, Bon Iver, The National, Phoenix, Feist, The Notwist, Sigur Ros, Mogwai, Trail of Dead, Turbostaat, La Dispute, Against Me!, Radiohead, Arcade Fire…es sind echt zu viele.

Gehalts- und Urlaubstagevernichter Nummer Eins sind inzwischen Trips quer durch Europa, vorzugsweise zu Konzerten der allerliebsten Musikanten oder auch mal zum Record Store Day – Musiktourismus is schon was Schönes! Wär nur gut, wenn mal ein paar mehr Bands am Strand oder der Poolbar spielen würden.
Hin und wieder lege ich mit der unvergleichlichen Metal-bis-Disco-Müllerin auch mal in der Pizzeria auf. Bezahlung ist größtenteils Pizza – voll gut!

Bestes Konzert des Jahres 2012: Ryan Adams – La Cigale, Paris (im Mai)

Bestes Konzert des Jahres 2013: Biffy Clyro – Große Freiheit, Hamburg (im Februar), ganz dicht gefolgt von The National – Max-Schmeling-Halle, Berlin (im November). Mehr Bestes aus 2013 gibts hier.

Bestes Konzert des Jahres 2014: Den ersten Platz teilen sich in dem Jahr vier sagenhafte Shows von Turbostaat (15 Jahre Jubiläums-Doppelshow im Dezember) und DŸSE (1x März, 1x Juli), die jeweils zweimal Münchens musikalische Rumpelkammer aka Backstage Club aufs Feinste auseinander genommen haben. Chapeau, meine Herren! Alles Denkwürdige aus 2014 inklusive Best Of Playlist hier.

Erkenntnis des Jahres 2014: Ryan Adams ist und bleibt der Größte. Stay weird, Dude!

Mag ich gern: siehe oben.

Mag ich nicht so gern: Nicki Minaj. Außer diesem sagenhaften „Starships“-Cover der hochgeschätzten Krawallnudel Erica Freas (RVIVR) & Co.

Guilty Pleasure: „Du Trägst Keine Liebe In Dir“ von Echt. Echt.

kerstin@themusicminutes.com

 

Kerstins Hitparade: