ursiIch bin Ursi. Geboren am Beginn der wilden Achtziger, habe ich mein Leben meinen beiden großen Leidenschaften verschrieben: Fotografie und Musik. Am liebsten ist mir schon immer ehrliche Mucke gewesen: Songs, die ohne technischen Schnick-Schnack immer noch famos klingen, mit ehrlichen Texten und dem unvermeidlichen Weltverbesserungs-Drang. Ich mag gern, wenn Männer singen – auch gern laut und direkt – und wenn man auch nach ein paar Bier noch mitsingen kann. Als Freizeit-Hobby-DJane lege ich zur Gaudi relativ regelmäßig im Münchner Nachtleben auf und zwar wirklich nur das, was mir gefällt und diese Mischung ist bunt: Beatles treffen Beatsteaks, Muse trifft Mumford and Sons und die Foo Fighters treffen Frank Turner. Und immer und immer wieder die großen alten Klassiker: Ganz vorn The Clash und The Beatles, weiter hinten die Rolling Stones und Simon & Garfunkel. Außerdem der unvermeidliche Trash, den 32 Jahre in der Musikwunderwelt mit sich bringen. Der beste Moment an so einem Abend? – Wenn nach Mitternacht eine betrunkene Meute „Don’t Look Back in Anger“ von Oasis Wort für Wort mitsingen kann.

Ich freue mich immer, wenn ich eine neue Band oder einen Künstler finde, der hinter dem steht, was er tut. Derjenige, der sein Ding durchzieht und sein Ziel vor Augen hat. Dann ist mir auch kein Weg zu weit, diese Künstler live zu sehen. Große Bands in kleinen Venues – the stuff live show legends are made of.

Man kann mich und meinen Musikgeschmack unmöglich in eine Schubladen stecken: Punkrock und Americana, Hip-Hop, Elektro und Jazz – ich bin immer für eine Überraschung gut.

Was ich nicht mag:
Rihanna, Autotune-Rapper und die Atzen. Und natürlich kann ich Taylor Swift nicht leiden und fand Kanye West nur bis „Late Registration“ gut.

Beste Shows des Jahres 2012:
The Lumineers, Uebel & Gefährlich, Hamburg. Dicht gefolgt von Band of Horses, Black Keys und Foo Fighters im Central Park in New York.

Beste Shows des Jahres 2013:
Depeche Mode im Münchner Olympiastadion und Josh Homme und seine Queens of the Stone Age im Zenith. Das in meinen Augen Beste aus 2013 steht hier.

Beste Shows des Jahres 2014:
Junip, Moderat und Kavinsky, weil endlich in echt und so anders als ich und in der Schweiz. Casper, weil ein ausverkauftes Zenith schon auch bissl was kann. Mehr Bestes? Voila.

Beste Show des Jahres 2015:
Boah, das waren so viele. 2015 war ein gutes Jahr an der Konzertfront. Ich war hin und weg von Alt-J, Ash fand ich wieder toll, unsere Feierei bei Casper war groß und natürlich unsere ersten eigenen Präsentationen von den Steaming Satellites bis Maximo Park bleiben mir in bester Erinnerung. Und natürlich das ganze Reeperbahn Festival!

Beste Show des Jahres 2016:
Against Me! im Technikum ist da ganz weit vorn und Frightened Rabbit im Ampere. Erstere, weil sie die coolste Frontfrau von hier bis Timbuktu haben und zweitere, weil es zum Weinen schön war in diesem proppevollen Ampere. The Cure, der Boss und die Sportfreunde Stiller haben mich sehr gefreut, weil halt Klassiker und Jimmy Eat World war grandios – fetziges Konzert, bei dem so viele Erinnerungen von irgendwo tief drin im Herz rausgegraben wurden, und mindestens drei Bier zu viel und drei Stunden zu lang danach mit den Besten rumgesessen. Außerdem noch Moderat und The Libertines, beides im Zenith und ausnahmsweise nicht der Soundhölle.

Guilty Pleasures:
Baywatch-Titelsongs, Britney Spears‘ „Circus“ und „Locked Out of Heaven“ von Bruno Mars.

ursi@themusicminutes.com